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Schaufenster-Ausgabe März 2024
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Anzeigenschluss für die
Ausgabe März 2024

Di., 20. Februar 2024


Liebe Leser

Zuversicht in Zeiten der Krise

ahlreiche Landwirtinnen und Landwirte machen derzeit mit Trecker-Demos auf ihre prekäre Lage aufmerksam. Für die Wut der Bauern habe ich Verständnis. Denn die Politik lässt Landwirtinnen und Landwirte allein bei der Herausforderung, Klima- und Artenschutz mit der Sicherung der eigenen Existenz zusammenzubringen. Die protestierenden Bauern fühlen sich zu Recht als Leidtragende einer Politik, die sie auf die anstehenden Herausforderungen nicht vorbereitet hat, ihnen keine Planungssicherheit bietet und sie allein lässt, wo Unterstützung nötig wäre, um sich auf neue Anforderungen einzustellen.

Landwirtinnen und Landwirte verdienen Anerkennung für ihre Leistung. Schließlich produzieren sie Nahrungsmittel für uns alle. Sie arbeiten in und mit der Natur und haben deshalb eine besonders wichtige Rolle beim Artenschutz. Ich kenne viele Bauern, für die das auch eine Herzensangelegenheit und ein wichtiger Teil ihrer Arbeit ist.

Tatsächlich geraten aber kleinbäuerliche Betriebe seit Jahrzehnten an den Rand ihrer Existenz und das Höfesterben geht immer weiter. Vor allem die kleinen und mittelgroßen Betriebe sind schon seit Jahren die Leidtragenden einer Politik, die vorrangig an den Interessen der Agrarindustrie ausgerichtet ist. Das zwingt die Bauern in eine Tretmühle, in der sie immer mehr immer günstiger produzieren müssen, um im Wettbewerb mithalten zu können. Kleinere Betriebe haben meist höhere Kosten, weil sie nicht so durchrationalisiert wirtschaften können wie Großbetriebe. In der Vergangenheit wurden sie jedoch häufig von staatlichen Fördermaßnahmen ausgeschlossen, und bei den flächenbezogenen Agrarzahlungen aus Brüssel werden kleinere Betriebe grundsätzlich benachteiligt. Bett im KornfeldEs geht hier nicht allein um den Agrardiesel. Und deshalb finden die Proteste viel Unterstützung. Die aktuelle Regierung wirkt inkompetent und muss die vielen Defizite, die über Jahrzehnte entstanden sind aufarbeiten. Außerdem ist klar, dass es einen Pflegenotstand gibt und eine Klimakrise droht. Was den Bürokratie-Wahnsinn angeht, liegt Deutschland ganz weit vorn. Mangelnder Fortschritt im Digitalisierungsaufbau, Heizungsgesetz, Altersarmut und vieles mehr treiben auch die friedlichsten Menschen auf die Straßen. Hier besteht leider die Gefahr, dass dies rechtsradikale Bewegungen für sich ausnutzen. Deshalb ist es gut und wichtig, dass im ganzen Bundesgebiet Demos und Veranstaltungen gegen Rechtsextremismus stattfinden.

Am vorigen Wochenende hatten sich bundesweit nach Angaben des Bundesinnenministeriums mehr als 900.000 Menschen an Demos gegen rechts beteiligt. Deutschland ist in Bewegung.

Nicole Kaiser Portrait

Wir sehen uns im nächsten Schaufenster.
Bleiben Sie gesund!
Ihre Nicole Kaiser

Schaufenster Mediaübersicht 2024

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